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Alter(n)sgerechte Quartiersentwicklung


Grundsätzlich bezeichnet der Begriff Quartier den sozialen Nahraum, also den Ort, an dem Menschen konkret leben, einkaufen und soziale Beziehungen haben. Die Quartiersentwicklung hat zum Ziel, Stadtteile oder konkret umrissene Quartiere in Stadtteilen durch soziale Stabilisierung oder Förderung spezifischer Maßnahmen zu entwickeln und dadurch Lebens- und Wohnqualität zu steigern. Deshalb gibt es auch in Hannover mehrere Stadtentwicklungsprogramme, wie „Mein Hannover 2030" oder auch „Soziale Stadt", die sich zwar mit verschiedenen Schwerpunkten, aber immer im Sinne der Bürger*innen aktiv um die Entwicklung von Quartieren bemühen.

Bei der alter(n)sgerechten Quartiersentwicklung liegt der Schwerpunkt darauf, die Bedürfnisse von älteren Menschen im Quartier in den Fokus zu rücken. Dabei sind generationsübergreifende Projekte und Teilhabemöglichkeiten genauso wichtig wie gute Infrastrukturen im Bereich Nahversorgung und Wohnen. Hier gilt es dem Wunsch gerecht zu werden, möglichst lange und selbstständig im gewohnten Lebensumfeld, in einem guten sozialen Netz leben zu können. Vor diesem Hintergrund hat alter(n)sgerechte Quartiersentwicklung immer auch einen präventiven Charakter, denn soziale Isolation und der Verlust von individueller Freiheit wirken sich nachweislich auf die Gesundheit aus.

Der Kommunale Seniorenservice Hannover befördert daher stadtweit aktiv die alter(n)sgerechte Quartiersentwicklung und arbeitet an drei Modellstandorten in Hannover auch direkt in den Quartieren für eine gelingende Nachbarschaft. Diese sind:

  • Südstadt - Standort Margot-Engelke-Zentrum
  • Döhren - Kooperationspartner Mütterzentrum Mehrgenerationenhaus e.V.
  • Kirchrode - Standorte Alten- und Pflegezentrum Heinemanhof und Alten- und Pflegezentrum Henriettenstift / Diakovere

Entwicklung und Wettbewerb

In diesen Quartieren sind durch die Arbeit der Quartiersentwickler*innen vor Ort in den letzten sieben Jahren viele kleine Projekte und Kooperationen entstanden sowie Gruppen und Begegnungen geschaffen worden, die zu einer lebendigen Nachbarschaft beitragen. Nachbar*innen und Akteur*innen treffen sich in Arbeitsgruppen und entwickeln gemeinsam Projekte und planen Veranstaltungen.

Auch andere Träger*innen und Akteur*innen in Hannover öffnen ihre Türen und Angebote für Nachbar*innen im Sinne der alter(n)sgerechten Quartiersentwicklung. Hierbei ist der Kommunale Seniorenservice Hannover gerne Kooperationspartner und befördert die Entwicklungen unterschiedlicher Träger, die sich ebenfalls in die Quartiere öffnen. So unterstützt der KSH die alter(n)sgerechte Quartiersentwicklung auch mit einem jährlichen Förderwettbewerb. Durch diesen konnten in den vergangenen 4 Jahren 44 Projekte gefördert werden, die zu einer gelingenden Quartiersentwicklung im Sinne älterer Menschen beigetragen haben.

Ein Ziel ist, die Menschen in den Stadtteilen und Quartieren zu animieren, selbst aktiv an einer gelingenden Nachbarschaft mitzuwirken. Die Quartierskoordinatorinnen des KSH freuen sich über interessierte Anfragen und helfen gerne mit Informationen zu Angeboten oder bei Beratungsbedarf und bieten engagierten Nachbar*innen die Möglichkeit, sich zu beteiligen.

Sie erreichen die Quartierskoordinatorinnen unter:

  • Anna von der Ehe (Quartierskoordinatorin Südstadt): 0511 168 44119 oder 57-quartiersentwicklung-suedstadt@hannover-stadt.de
  • Rabea Ebermann (Quartierskoordinatorin Döhren): 0511 168 40099 oder 57-quartiersentwicklung-doehren@hannover-stadt.de
  • Diana Friedenberg (Quartierskoordinatorin Kirchrode) : 0511 168 45876 oder 57-quartiersentwicklung-kirchrode@hannover-stadt.de
Sie finden die Quartierskoordinatorinnen auch als Nachbar*innen auf nebenan.de