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29.04.2021

Impfinformationen und Impfpaten

Impfinformationen und Impfpaten

Stand 29.04.2021

Inhalt

Impat*innen - allgemeine Informationen
Toolbox für ehrenamtliche Impfpat*innen
Antworten auf häufig gestellte Fragen (FAQ)

Die Ständige Impfkommission (Stiko) hat die Reihenfolge der Personengruppen festgelegt, die die Covid-19-Schutzimpfung erhalten können. Im Anschluss an die Bewohner*innen von Altenpflegeheimen wird nun die Gruppe derjenigen, die 80 Jahre und älter sind und in keiner stationären Einrichtung leben, im Impfzentrum auf dem Messegelände geimpft. In Hannover sind dies mehr als 35.000 Bürger*innen, die seit dem 28.01.2021 über eine Hotline des Landes bzw. das Internetportal Impftermine vereinbaren können.

Die Anmeldung wird voraussichtlich eine Vielzahl von Fragen aufwerfen. Genau hier soll Orientierung und Sicherheit gegeben werden.

Sie als ehrenamtliche Impfpatinnen und Impfpaten des KSH unterstützen Seniorinnen und Senioren,

  • die vielen Impfinformationen zur Schutzimpfung zu verstehen
  • zu Fragen der Unterlagen, die zum Impftermin mitgebracht werden müssen
  • zu Fragen zum Transport (z. B. Anfahrt, Kosten, Taxi) zum Impfzentrum
  • bei der Vereinbarung eines Impftermins zu helfen und eintragen auf die digitale Warteliste u.v.a.m.

Wichtig im Telefonat: Zuhören, ermutigen, wenn die Terminvergabe nicht gleich klappt, geduldig erklären, wenn noch andere Dinge als Impfen zur Sprache kommen und zurück an den KSH vermitteln, wenn eine professionelle Beratung erforderlich erscheint. Als Impfpat*in bitte auch nachfragen, wie es den Senior*innen geht.

Was tun Sie als ehrenamtliche Impfpat*innen des KSH bitte nicht?
  • Sie klären nicht über medizinische Fragen auf (ehrenamtliche Impfpat*innen verweisen an dieser Stelle an den Hausarzt/ die Hausärztin).
  • Sie übernehmen keine persönliche Begleitung der Senior*innen zum Impfzentrum
Wie gelangen Sie zu Ihren Aufträgen?

Sie erhalten per E-Mail von einem / einer Mitarbeiter*in des KSH ein Formular mit den Kontaktdaten des Seniors / der Seniorin, dem Eingangsdatum und einer knappen Schilderung des Anliegens. Der*die KSH-Mitarbeiter*in hat dem Senior/ der Seniorin bzw. Angehörigen, Freunden o. a. der Unterstützung suchenden Person bereits mitgeteilt, dass die Vermittlung an eine*n Impfpat*in erfolgt, die/der mit ihm / ihr Kontakt aufnehmen wird.

Die Formulare sind bitte nach Erledigung gesammelt möglichst mit dem Beratungsdatum und dem zeitlichen Umfang versehen, an die Mail-Adresse impfpatinnen@hannover-stadt.de zurückzusenden.  Bitte pro Senior*in nur ein Formular verwenden.

Wie werden Sie als ehrenamtliche Impfpat*innen unterstützt?

Das Impfgeschehen wird uns alle noch eine Weile beschäftigen. Noch ist alles neu und muss sich erst einspielen. Auch werden sukzessive weitere Unterstützungsleistungen und –dienste hinzukommen. Der KSH wird daher eine Toolbox mit Informationen bereitstellen, die täglich aktualisiert wird. Diese Toolbox wird auf der Homepage www.seniorenberatung-hannover.de eingestellt. Es ist daher notwendig, sich täglich selbstständig über neu eingestellte Unterlagen zu informieren. Umgekehrt würden wir uns freuen, wenn Sie uns als ehrenamtliche*r Impfpat*in mit Informationen versorgen, die Ihnen zugänglich geworden sind, aber noch nicht auf der Homepage stehen.

Der KSH hat ein Outlookpostfach mit der Adresse impfpatinnen@hannover-stadt.de eingerichtet, an das Sie Ihre Anfragen adressieren können. Wir rufen Sie schnellstmöglich zurück.

Toolbox für ehrenamtliche Impfpat*innen

Quellen:

Bundesgesundheitsministerium Fragen und Antworten zur COVID 19 Impfung
Land Niedersachsen zur Corona Schutzimpfung
Land Niedersachsen - FAQ Häufig gestellte Fragen zum Coronavirus

Das Anschreiben zur Corona-Schutzimpfung von Herr Onay finden Sie hier
Das Informationsblatt zum Impfzentrum finden Sie hier
Mehrsprachige Hinweise finden Sie hier

Wo finden die Impfungen statt?

Auf dem Messegelände, Halle 25 (alle Zuwegungen sind barrierefrei!)

Zum Impftermin mitzubringende Unterlagen
  • Gültiges Ausweisdokument mit Lichtbild (Personalausweis, Reisepass)
  • Impfpass (falls vorhanden) Falls kein Impfpass vorhanden ist, wird bei der Erstimpfung im Impfzentrum der zu impfenden Person eine Impfbestätigung ausgehändigt, die zur Zweitimpfung mitzubringen ist.
  • Terminbestätigung (mit QR-Code)

Die Terminbestätigung muss auch bei der Zweitimpfung mitgeführt werden.

Was passiert im Impfzentrum?

Im Empfangsbereich des Impfzentrums wird der*die Senior*in einem kurzen Check unterzogen (Temperaturmessung und Nachfrage, wie es gesundheitlich geht). Damit soll vermieden werden, dass erkrankte Menschen weiter ins Impfzentrum gelangen. Ausgehändigt wird hier ein Aufklärungs- und Anamnesebogen. Beide Formulare stehen in verschiedenen Sprachen zur Verfügung (siehe die Ausführungen zu besondere Zielgruppen). Die Bögen können am Telefon vorbesprochen werden. Dann geht es im Impfzentrum schneller voran.

Das Aufklärungblatt zur Schutzimpfung mit mRNA Impfstoffen finden Sie hier
Den Anamnesebogen und Einwilligungserklärung zur Schutzimpfung mit mRNA Impfstoffen finden Sie hier
Das Aufklärungblatt zur Schutzimpfung mit Vektor Impfstoffen finden Sie hier
Den Anamnesebogen und Einwilligungserklärung zur Schutzimpfung mit Vektor Impfstoffen finden Sie hier

Vor der eigentlichen Impfung findet ein Gespräch mit der Ärztin*dem Arzt zur Aufklärung statt. Danach erfolgt die Impfung in den Oberarm. Um mögliche Reaktionen abzuwarten, ist ein Verbleib für weitere 15 – 20 Minuten im Impfzentrum vorgesehen.

Terminvereinbarungen

Seit dem 28.01.2021 sind Terminvereinbarungen für Schutzimpfungen möglich:

  1. unter der Telefonnummer  0800 99 88 665 (erreichbar montags bis samstags 8 bis 20 Uhr) oder
  2. im Internet über die Adresse www.impfportal-niedersachsen.de
Achtung: Die Internetseite unterstützt den Internet Explorer nicht. Bitte folgende Alternativen verwenden: Google Chrome, Microsoft Edge oder Mozilla Firefox.

Im Anschluss an die telefonische oder elektronische Terminvereinbarung erhält der*die Senior*in eine schriftliche Terminbestätigung per Mail oder Brief (wahlweise). Die Terminbestätigung enthält neben den persönlichen Daten zwei Impftermine, einen Termin-Code sowie die Adresse des Impfzentrums. Die Terminbestätigung ist sowohl beim ersten als auch beim zweiten Impftermin vorzulegen.
https://www.impfportal-niedersachsen.de


Reihenfolge der Impfungen im Detail

Informationen zur Impfreihenfolge und wann Sie an der Reihe sind erfahren Sie hier

Transport und Begleitdienste

Maßgeblich ist, dass der Hausarzt einen Transportschein verordnet hat. Der Transportschein ist dem Fahrdienst oder Taxifahrer*in zur Abrechnung zu übergeben. Der Fahrdienst und Taxifahrer*in behält diesen Transportschein – wird nicht zurückgegeben.

Wichtig: Das Impfzentrum nimmt keine Quittungen zur Abrechnung entgegen.
Nur die durch einen Hausarzt verordneten Fahrten werden vom Land erstattet.
Die folgenden Links informieren über Fahrpläne und können zur Information und Beratung mobiler Senior*innen genutzt werden.
https://www.uestra.de/auskunft-und-fahrplaene/fahrtauskunft/?no_cache=1
https://www.efa.de/index.php?id=fahrplanauskunft

Der evangelisch-lutherische Stadtkirchenverband und das Diakonische Werk Hannover halten gemeinsam ehrenamtliche Impfpat*innen bereit, die auch u. a. zum Impfzentrum begleiten. In der Erprobungsphase ist der Dienst zunächst auf Ledeburg-Stöcken beschränkt, soll aber bei Erfolg auf andere Stadtteile ausgeweitet werden. Der Impfpat*innendienst ist unter der zentralen Rufnummer 0511 3687 108 abrufbar.

Das Organisationsteam des Stadtkirchenverbandes und Diakonischen Werkes Hannover ist erreichbar über folgenden Kontakt:  Johannes Meyer 0173 6342 413 oder Johannes.Meyer@evlka.de 
Weitere Informationen sind der Pressemitteilung zu entnehmen. Diese finden Sie hier

Informationen für bestimmte Zielgruppen

Allgemeine muttersprachliche Informationen sind unter folgendem Link der Beauftragten der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration zu erhalten: https://www.integrationsbeauftragte.de/ib-de/amt-und-person/informationen-zum-coronavirus/coronavirus-wir-informieren-in-mehreren-sprachen-1731240

Das Aufklärungsmerkblatt und der Anamnesebogen zur Covid-19-Impfung stehen auf der Website des Robert-Koch-Instituts in 20 Sprachen zur Verfügung:
https://www.rki.de/DE/Content/Infekt/Impfen/Materialien/COVID-19-Aufklaerungsbogen-Tab.html

Das Anschreiben des Oberbürgermeisters sowie die Infoblätter werden in verschiedenen Sprachenübersetzt auf der Seite www.hannover.de veröffentlicht.

Gehörlose Menschen

Unter der nachfolgenden Mailadresse können Informationen zu Corona und dem Impfgeschehen über das Sozialministerium Niedersachsen eingeholt werden: gehoerloseninfo.corona@ms.niedersachsen.de 

Informationen in Gebärdensprache stehen zur Verfügung unter: https://www.niedersachsen.de/Coronavirus/informationen-zum-coronavirus-in-gebardensprache-186867.html   

Blinde Menschen

Der Blinden- und Sehbehindertenverband Niedersachsen e. V. schildert auf seiner Homepage, dass er seine Mitglieder bei Unterstützungsbedarf telefonisch kontaktiert und informiert. Die Mitarbeitenden des Verbandes recherchieren für ihre Mitglieder die Gegebenheiten vor Ort, lesen den Sehbeeinträchtigten Anschreiben vor, erläutern die zum Impfablauf erforderlichen Dokumente vor und organisieren ggfls. notwendige Unterstützungsangebote. Siehe folgenden Link: https://www.blindenverband.org/

Der Regionalverband Hannover befindet sich in der Kühnsstr. 17, 30559 Hannover und ist telefonisch unter 0511 5104219 zu erreichen.

Antworten auf häufig gestellte Fragen (FAQ) 

Kann ein Partner/ eine Partnerin eines Impfberechtigten mitgeimpft werden, obgleich der Partner/ die Partnerin das Alter von 80 Jahren noch nicht erreicht hat?

Ein Ehepaar, bei dem der Ehepartner / die Ehepartnerin der Zielgruppe angehört (also 80 und älter ist) und der*die andere unter 80 Jahre alt ist, kann nicht gemeinsam geimpft werden.

Kommen die mobilen Teams zu bettlägerigen alten Menschen nach Hause?

Mit dem derzeit zur Verfügung stehenden Impfstoff von Biontech/Pfizer ist das nicht möglich. Sobald ein Impfstoff verfügbar ist, der keine durchgehende Kühlung benötigt, kann die Impfung auch durch den Hausarzt erfolgen. Über die genaue Abwicklung der Impfungen wird dann zu gegebener Zeit informiert werden. Siehe dazu auch das Rundschreiben der GKV vom 08.01.2021. Das Rundschreiben finden Sie hier

Wie hoch muss die Impfquote sein, damit wieder normales Leben einkehren kann?

Grundsätzlich sollte jeder, der sich gegen COVID-19 impfen lassen möchte, eine Impfung bekommen können (Individualschutz). Mathematische Modelle zeigen, dass erst bei einer Immunität von ca. 70% in der Bevölkerung die Übertragungen von SARS-CoV-2 soweit limitiert sind, dass diese Pandemie eingedämmt wird (Gemeinschaftsschutz). Allerdings ist derzeit nicht vorhersagbar, inwieweit eine Immunität die Virus-Transmission (Übertragung) unterbindet oder wenigstens reduzieren kann. Insofern ist dem Individualschutz, also dem Schutz der geimpften Person vor einer COVID-19 Erkrankung oder einem schweren Verlauf der Erkrankung, eine hohe Bedeutung zuzumessen.

Ist es künftig nötig, sich jedes Jahr gegen Corona impfen zu lassen? So wie bei der Grippe?
Hier fehlen derzeit noch detaillierte Daten, wie lange der Impfschutz anhält.

https://www.niedersachsen.de/Coronavirus/antworten_auf_haufig_gestellte_fragen_faq/faq-impfung-195559.html

Kann man das Impfzentrum frei wählen?

Nein, derzeit leider nicht. Sie bekommen immer das nächstgelegene Impfzentrum vorgeschlagen.

Wie funktioniert die Terminbuchung über die Onlinewarteliste?

Seit dem 05.02.2021 ist die Onlinewarteliste auf der Internetseite www.impfportal-niedersachsen.de freigeschaltet. Die zur Impfung berechtigten Personen bekommen dort jetzt eine Meldung mit dem Hinweis auf die Liste, wenn kein Impftermin zur Verfügung steht. Anschließend wird das Geburtsdatum (TT.MM.JJJJ) abgefragt. Das System prüft anhand des eingegebenen Geburtsdatums, ob die Person impfberechtigt ist. Bevor sich Nutzer*innen in die Warteliste eintragen können, wird darüber informiert, wer impfberechtigt ist. 
Ein Handy / Telefon zum Empfang einer SMS ist erforderlich. Anschließend ist die Telefonnummer des Handys anzugeben. Die Mobilfunknummer muss ohne Bindestriche, Schrägstriche und +49 angegeben werden. Alternativ kann auch eine Festnetznummer eingetragen werden. Erst nach Eintragung der Telefonnummer wird die SMS verschickt. Unter der angegebenen Telefonnummer erhält die*der Nutzer*in dann einen Code per SMS auf das Handy / Telefon. Zum weiteren Verlauf ist dann die bunte Zahlenkombination einzugeben. Im nächsten Dialog geben Sie dann den per SMS erhaltenen 6 Stelligen Code ein. Wurde eine Festnetznummer eingegeben liest ein Sprachcomputer den Code vor. 

Nach Prüfung der Impfberechtigung werden auf der nächsten Seite persönliche Angaben abgefragt (Name, Anschrift) bevor man entschieden muss, ob die Terminbestätigung per E-Mail oder Brief zugesandt werden soll.

Kann beim Impfportal statt der Handynummer auch eine Festnetznummer eingegeben werden?

Auf dem Impfportal kann bei der Eintragung auf die Warteliste  für die Code-Übermittlung auch die Festnetznummer eingegeben werden, Format: Vorwahl + Rufnummer ohne Leerzeichen / Sonderzeichen, z. B. 051121212121. Der Code wird in dem Fall über die Festnetznummer in Form einer automatischen Sprachnachricht vermittelt, die notiert werden muss. Die Eingabe im Impfportal erfolgt dann ohne den in der Sprachnachricht zuletzt diktierten Buchstaben.

Gibt es einen Shuttlebus zum Impfzentrum (Gemeinsames Impfzentrm = GIZ)?

Ja. Diejenigen, die mit der Straßenbahn an der Haltestelle Messe Nord ankommen, werden mit einem regelmäßig fahrenden Shuttlebus zum Impfzentrum in Halle 25 gebracht. Der Shuttlebus fährt auch vom Impfzentrum zurück zur Haltestelle Messe / Nord.

Können Impftermine getauscht werden?

Nein, die Termine sind an die Person geknüpft, die sie ausmacht.

Können Telefonnummern im Anmeldeverfahren auf dem Impfportal mehrfach verwendet werden?

Ja, Telefonnummern können mehrfach verwendet werden. Für jede Terminvergabe wird eine gesonderte SMS gesendet, die aber alle über einen SMS-Empfang abgewickelt werden können.

Können Impftermine durch die aktuelle Wetterlage nachgeholt werden?

Trotz des schlechten Wetters finden alle Impfungen im Impfzentrum auf dem Messegelände wie geplant statt. Über 80-Jährige, die ihren Termin witterungsbedingt nicht wahrnehmen könnten, sollten am Folgetag zur gleichen Zeit zum Impfzentrum kommen. Eventuell kommt es zu kurzen Wartezeiten.

Müssen Senior*innen, die einen QR-Code erhalten haben, sich noch einmal im Portal oder bei der Hotline melden, um ihren Termin zu erfahren?

Nein, nach der Auswahl des Termins per Telefon oder im Onlineportal wird eine Terminbestätigung versandt, je nach gewählter Kontaktmöglichkeit als E-Mail oder als Brief. Diese Terminbestätigung enthält gleichzeitig auch den QR-Code. Die Terminbestätigung (mit QR-Code) muss unbedingt zum Impftermin mitgebracht werden.

Der QR-Code ist nicht zu verwechseln mit dem Zugangscode, welcher im Zuge der Buchung eines Termins über das Online-Portal per SMS versendet wird. Dieser 6-stellige Zugangscode wird nur für die digitale Terminvereinbarung zum Betreten des Portals benötigt und hat für das weitere Verfahren keine Bedeutung mehr.

Ist es möglich, sich Impfzentrum Hannover impfen zu lassen, wenn man nicht in der Region / Stadt Hannover wohnt bzw. hier nur seinen Zweitwohnsitz begründet?

Derzeit können zunächst nur Niedersächsinnen und Niedersachsen, die 80 Jahre und älter sind, einen Impftermin vereinbaren oder sich auf eine Warteliste für einen Termin setzen lassen.

Wie werden die Wartelisten abgearbeitet?

Sobald neue Impfstoffkapazitäten zur Verfügung stehen, erfolgt eine automatische Buchung Ihrer Impftermine in Ihrem Impfzentrum und Sie erhalten eine Terminbestätigung mit allen wichtigen Informationen zum Impftermin. Mit den neu angelieferten Impfdosen werden zunächst die Alten- und Pflegeheime versorgt, in denen die Impfungen noch ausstehen. Auch Kliniken werden prioritär versorgt. Alle Termine, die von Impfzentren vor Ort ins System eingestellt werden, werden so schnell wie möglich und in chronologischer Reihenfolge – bis auf Weiteres - ausschließlich an die Personen auf der Warteliste vergeben.

Gibt es für die Fahrt zum und vom Impfzentrum einen Transportschein?

Die Landesregierung übernimmt die Fahrtkosten, die über 80-jährigen im Rahmen eines Einzeltransports zum Impfzentrum (Hin- und Rückweg) entstehen, wenn dies aus medizinischen Gründen notwendig ist und die Voraussetzungen für eine Fahrtkostenübernahme durch die GKV gem. § 60 SGB V nicht vorliegen. Die Transportbescheinigung wird von den Ärztinnen und Ärzten an die Impflinge, soweit aus medizinischen Gründen notwendig, ausgestellt. Da insgesamt zwei Impftermine wahrzuneh-men sind, werden auch zwei Transportbescheinigungen benötigt.

Ablauf der bargeldlosen Impffahrt
1. Vertragsärztinnen und Vertragsärzte verordnen die Beförderung der Krankenfahrten zum Impfzentrum gemäß Krankentransport-Richtlinie zu Lasten der GKV nach der Musterverordnung 4, wenn:

  • die Schutzimpfung gegen das Coronavirus-SARS-2 für Patientinnen und Patienten nicht durch ein mobiles Impf-Team oder durch anderweitige Maßnahmen des jeweiligen Bundeslandes (wie z.B. Impfbusse) sichergestellt werden kann,
  • es sich nicht um einen Liegendtransport handelt und
  • eine Mobilitätsbeeinträchtigung vorliegt. Zu den Patientinnen und Patienten mit Mobilitätsbeeinträchtigungen gehören:
  • Schwerbehinderte, deren Ausweis ein Merkzeichen „aG“ für außergewöhnliche Gehbehinderung, „Bl“ für Blindheit oder „H“ für Hilflosigkeit enthält,
  • Pflegebedürftige, deren Pflegebescheid den Grad 4 oder 5 ausweist sowie Pfle-gebedürftige, mit dem Pflegegrad 3, wenn bei ihnen eine dauerhafte Mobilitätsbeeinträchtigung vorliegt.

Diese Patientinnen und Patienten müssen die Verordnung einer Krankenfahrt zum Impfzentrum mit einem Taxi ihrer Krankenkasse nicht zur Genehmigung vorlegen. Die Genehmigung gilt als erteilt.

2. Vertragsärztinnen und Vertragsärzte verordnen die Beförderung einer Krankenfahrt zum Impfzentrum gemäß Krankentransport-Richtlinie zu Lasten des Landes Niedersachsen ebenfalls auf Muster 4, wenn sonstige Patientinnen und Patienten über 80 Jahre, die nicht die Voraussetzungen des § 60 Abs. 1 S. 5 SGB V erfüllen, die Schutzimpfung gegen das Coronavirus-SARS-2

  • nicht durch ein mobiles Impf-Team oder durch anderweitige Maßnahmen sicherge-stellt werden kann
  • es sich nicht um einen Liegendtransport handelt und
  • eine Mobilitätsbeeinträchtigung vorliegt.

Der Impfling bestellt, nachdem er die (zwei) Transportbescheinigungen von seinem Haus-arzt/ seiner Hausärztin erhalten hat, bei einem örtlichen Taxiunternehmen eine Beförderung zum Impfzentrum. Die Fahrt erfolgt bargeldlos. Wartet der Taxifahrer/ die Taxifahrerinnen bis zum Abschluss der Behandlung, um den Impfling sodann wieder nach Hause zu fahren, erfolgt die Übergabe der Transportbescheinigung nach der Rückfahrt an den Taxifahrer/ die Taxifahrerin. In der Folge rechnet das Taxiunternehmen diese Fahrtkosten mit der GKV oder dem Land Niedersachsen ab.

In den Fällen, in denen der Taxifahrer/ die Taxifahrerin nicht vor dem Impfzentrum auf den Impfling wartet, wird die Taxifahrerin/ der Taxifahrer über seine Zentrale die einfache Fahrt zum Impfzentrum vermerken lassen. Für die Rückfahrt wird der Impfling über die Taxizentrale erneut eine Transportfahrt anfordern und am Ende der Rückfahrt die Transportbeschei-nigung dem Taxifahrer/ der Taxifahrerin aushändigen. Die Abrechnung erfolgt wie bereits beschrieben mit der GKV oder dem Land Niedersachsen. Des Weiteren besteht die Möglichkeit den Taxiservice vor den jeweiligen Impfzentren zu nutzen. Hier werden einige Taxis soweit möglich für die bargeldlose Heimfahrt bereitstehen. Es ist ausdrücklich gewünscht, dass die Taxifahrt bargeldlos erfolgen soll. Außerdem ist erforderlich, dass die Transportbescheinigungen an den jeweiligen Taxifahrer auf der Rückfahrt übergeben werden sollen.