Landeshauptstadt Hannover
SENIORENBERATUNG-HANNOVER

Über den Tellerrand

Heimaufsicht - Über den Tellerrand - Seniorenberatung-Hannover

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Bianca Menge

Prüferin in der Heimaufsicht

 

0511/168-42918

Die BIVA - eine Interessenvertretung für Menschen mit Pflege- und Betreuungsbedarf im Alter 

Die BIVA ist eine Interessenvertretung für Menschen mit Pflege- und Betreuungsbedarf im Alter. Sie setzt sich für deren Rechte ein und ist unabhängig und gemeinnützig tätig. Ziele und Beratungsthemen sowie Gesetze und Urteile zu vielen Fragen im Alter finden Sie auf der Seite der BIVA. Zum Wohn- und Betreuungsvertragsgesetz hat die BIVA Broschüren und Leitfäden veröffentlicht. Diese finden Sie auf der Seite der Publikationen der BIVA oder über diesen Link.

 

Klumpse - oder: Angst vor Quark - Rezension

Im Kochbuch „Vergessene Rezepte – aus Omas Zeiten“ werden nicht nur traditionelle Rezepte aus allen Regionen Deutschlands vor dem Vergessen bewahrt. Die Bewohner der Alloheim Seniorenresidenzen haben mit Unterstützung von ehrenamtlichen Helfern zu ihren Rezepten auch Anekdoten und Geschichten beigesteuert rund um das Thema Essen, die die alten Zeiten wieder lebendig werden lassen. So erfährt der Leser in diesem Buch, in welchem Zusammenhang Quark mit einem Sack voll Fröschen steht. Dieses Kochbuch bereitet nicht nur Freude beim Nachkochen auch weniger bekannter Gerichte und spezieller Zubereitungsarten, es lädt auch dazu ein, an den Erinnerungen der „Alten“ teilzuhaben. Die Erstellung dieses Kochbuches ist aber auch ein gutes Beispiel für gelebte Wertschätzungskultur gegenüber Senioren in stationären Einrichtungen der Altenpflege. Mögen die Jungen zwar schneller laufen können, so sind es doch die Alten, die die Abkürzungen kennen. In diesem Sinn: gutes Gelingen.

 

Das Buch ist im Handel für 19,80 € erhältlich und wird auch in der Senioren-Residenz Sophienresidenz, Hannover, vorrätig gehalten.

Autoren: Thomas Kupczik, Rainer Hohmann
Herausgeber: GMM mbH, Miesbacher Str. 44, 83620  Feldkirchen-Westerham
ISBN 978-3-00-044494-4

 

Das Pflege-Notruftelefon des SoVD - Unterstützung rund um das Thema Pflege
Beim Pflege-Notruftelefon des SoVD erhalten Pflegebedürftige, deren Angehörige sowie Pflegekräfte bei allen Fragen und Problemen rund um das Thema Pflege Unterstützung und werden bei der Konfliktlösung beraten. Zudem werden weiterführende Hilfen vermittelt. Alle Anrufe werden vertraulich und auf Wunsch anonym behandelt. Das Pflege-Notruftelefon Niedersachsen ist unabhängig und keiner Behörde oder Einrichtung unterstellt. Das Pflegenotruftelefon ist erreichbar von Montag bis Freitag von 9.00 bis 13.00 Uhr unter der Rufnummer Tel.: 0180/2000 872 (pro Anruf 6 Cent).

 

Vorstellung des  Projektes Safer Care - Gewalt gegen ältere, pflegebedürftige Menschen
Das Projekt Safer Care – Gewalt gegen ältere, pflegebedürftige Menschen erkennen und handeln an der Hochschule Fulda wurde im Oktober 2014 erfolgreich beendet. Ziel von Safer Care ist es, die Handlungssicherheit von Pflegefachkräften im Umgang mit gewaltgeprägten Pflegebeziehungen in der ambulanten Pflege zu stärken. Auf Grundlage dieser Forschungsergebnisse wurden Handlungsempfehlungen erstellt. Auf der Homepage der Hochschule Fulda können Sie die Handlungsemfpehlungen herunter laden und erhalten weitere Informationen zum Thema sowie die Inhalte der nationalen und internationalen Expertentagungen von Safer Care und die Politikempfehlung „Fuldaer Erklärung“. Die Homepage finden Sie hier.

 

Fachkräftemangel in aller Munde

Und sicherlich mancherorts auch bereits zu verzeichnen. Kann die Pflege alter und hilfsbedürftiger Menschen, ob ambulant oder stationär versorgt, auch in 10 Jahren noch sichergestellt werden? Ist der Einsatz ausländischer Pflegekräfte der richtige Weg? Welche Maßnahmen wurden bereits ergriffen? Auf der Seite des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend finden Sie den Zwischenbericht zur Ausblidungs- und Qualifizierungsoffensive sowie weitere Informationen zur Sicherung des Fachkräftebedarfs in der Altenpflege. Die Homepage finden Sie hier. Welche Maßnahmen hat die Bundesregierung insgesamt eingeleitet? Aussagen dazu finden Sie auf der Seites des Bundesministeriums für Gesundheit - hier.

 

Die ambulanten Hospizdienste

Die Aufgabe der ambulanten Hospizarbeit ist es, unheilbar Kranke in ihrer letzten Lebensphase zu begleiten. Dadurch, dass Tod und Sterben in der heutigen Gesellschaft immer noch Tabuthemen sind, kommt es häufig zur Überforderung der Angehörigen. Aber auch Sterbende fühlen sich nicht gut begleitet. Gerade hier kann der ambulante Hospizdienst Abhilfe schaffen. Im Gebiet der Stadt Hannover bieten mehrere Hospizdienste unterschiedlicher Trägerschaft kostenlos ihre Unterstützung an. Diese Sterbebegleitung kann wahlweise zu Hause oder im Pflegeheim stattfinden, je nach den Wünschen der Betroffenen. Die Arbeit wird hauptsächlich von Ehrenamtlichen durchgeführt, die aus ganz verschiedenen Berufsgruppen stammen und in mehrmonatiger Vorbereitungszeit auf diese Aufgabe vorbereitet wurden. Diese Ehrenamtlichen stehen für Gespräche zur Verfügung und den Sterbenden durch ihre Präsenz bei, übernehmen aber auch Aufgaben der alltäglichen Lebensgestaltung.Weitere Informationen zu diesem Angebot finden Sie hier.

 

Mensch bleiben - wahre Geschichten aus der Altenpflege - Rezension
Mensch bleiben – wahre Geschichten aus der Altenpflege von Barbara Messer, Berlin 2014. Schlütersche Verlagsgesellschaft, 117 S., Taschenbuch, 14,95 €

Altenpflege, das war früher der unmittelbare Kontakt von Pflegenden zu Menschen, zu ihrer
Geschichte und zu Geschichten des Lebens, so individuell wie der alte Mensch selber –
liebenswert und manchmal ein bisschen schrullig.

Heute steht die Altenpflege mit ganz anderen Themen in der Öffentlichkeit. Gesetze,
Verordnungen und an vorderster Stelle für alle in der Altenpflege Beschäftigten die
Pflegedokumentation. Der alte Mensch wird auf den Pflegefall reduziert und reglementiert in
Normen und Standards.

Eine Pflegebeziehung braucht Professionalität, sie lebt aber von einem intensiven Kontakt
zweier Menschen.

Barbara Messer erzählt in ihrem Buch: „Mensch bleiben – wahre Geschichten aus der
Altenhilfe“ von ihren Erinnerungen als Pflegekraft, manchmal heiter, manchmal nachdenklich
und lässt ihre gelebten Pflegebeziehungen für den Leser wieder lebendig werden so wie z.
B. in der Geschichte der Großstadtlady, von der wir ganz unvermittelt erfahren, was
Kopfschmerzen in jungen und alten Jahren gemeinsam haben.

Was in den Fokus der Betrachtungen zum Thema Altenpflege gehört, erfährt der Leser in
diesem Buch. Den Mut, sich auf Menschen einzulassen, alte Menschen auch weiterhin
Mensch sein zu lassen und an ihren Erfahrungen und Lebensgeschichten teilhaben zu
dürfen.

 

Todkrank - wem hilft die Sterbehilfe

74% der Deutschen geben an, nicht ausreichend  über das Thema Sterbehilfe informiert zu sein, dabei ist es doch eins der umstrittensten Themen der letzten Zeit.  Der Film „Todkrank- Wem hilft die Sterbehilfe?“ hat es sich zur Aufgabe gemacht über Sterbehilfe aufzuklären, dabei wird aber die eigene Einstellung zur Sterbehilfe offen gelassen. Der Film bietet Sachinformationen, so zum Beispiel Erklärungen der verschiedenen Formen von Sterbehilfe. Dazu werden auch kulturelle und ethische Unterschiede aufgezeigt. Zum anderen werden sehr bewegende Momente von Sterbenden festgehalten. Zudem schildern Menschen, die die Sterbenden begleiten, Ihre Erfahrungen und Eindrücke mit dem Tod. Der Film beschäftigt sich offen mit dem Tod und nimmt ihm so einen Teil seiner Bedrohlichkeit. Zum Film in der Mediathek WDR geht es hier.

 

Ethikberatung kommt in der stationären Pflege an - Rezension

Ethikberatung in Pflege und ambulanter Versorgung

Coors M, Simon A, Stiemerling M (Hrsg.)

184 S., Erscheinungsdatum: 1. Mai 2015, ISBN 978-3-89918-237-8, 21 Euro

Ethische Fragen begleiten die in der Versorgung alter und kranker Menschen Beschäftigten. Fragen am Lebensende sind immer auch ethische Fragen. Etische Fallbesprechungen sind eine wichtige Hilfe nicht nur für Angehörige von Schwerstpflegebedürftigen, sondern sind auch eine Hilfe für professionelle Pflegekräfte. Eine Erkenntnis, die sich im klinischen Pflegealltag schon länger durchgesetzt hat - die jetzt aber auch in den stationären Alten- und Pflegeeinrichtungen ankommt, sind doch gerade diese Einrichtungen in den letzten Jahren für immer mehr Menschen "zur letzte Lebensstation" geworden. Wie aber kann mit den Hemmnissen der Beteiligten umgegangen werden? Das Buch von Michael Coors und Alfred Simon "Ethikberatung in Pflege und ambulanter Versorgung" gibt auf diese und viele anderen Fragen zu ethischen Fallbesprechungen in der stationären Altenpflege all denjenigen Antworten, die die verschiedenen Modelle kennen lernen möchten, auf der Suche nach Implementierungsstrategien oder an Hintergrundwissen interessiert sind. Das Buch kann im Jacobs-Verlag bezogen werden. Der Link zum Verlag ist hier hinterlegt.

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